GEORG SUTTER fragt sich, wie Organisationen in Transformationsprozessen es als Entwicklungshebel nutzen können, wenn es kein Richtig oder Falsch gibt. Der Versuch, Widersprüche durch lineare Problemlösungslogiken oder vollständige Optimierung zu beseitigen, stößt regelmäßig an Grenzen. Vielmehr gilt: Organisationale Transformationen sind von Paradoxien durchzogen, die sich nicht auflösen lassen, sondern als Spannungsverhältnisse dauerhaft bestehen. Organisationen sind
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IRENE BOUCHAL-GAHLEITNER und FRANZ AUINGER erforschen post-hierarchische Organisationsformen, um herauszufinden, was wirklich bewegt. Kennen Sie auch das Phänomen, dass hochqualifizierte Mitarbeitende mit großem Aufwand durch Open-Innovation-Formate, Design-Thinking-Programme oder agile Pilotprojekte geführt werden – und am Ende die erhofften Effekte kaum eintreten? Dass neue Organisationsmodelle mit viel Energie eingeführt werden, Irritation auslösen und in Krisen wieder die
MICHAEL AUINGER und BERNHARD WINKLER machen sich Gedanken, wie viel Transformation Leadership verträgt. Transformationale Führungspersonen sind in aller Munde und auch in Europa wieder gefragter denn je. Denn auf der anderen Seite des Atlantik disruptieren solche Persönlichkeiten gerade die europäische Nachkriegsordnung, globale Institutionen der Weltwirtschaft und nicht zuletzt das visionäre Selbstverständnis der eigenen Gesellschaft. Kanalisiert
EVA MAURERBAUR und FRANZ AUINGER machen Mut, andere Wege in der Führungskräfteentwicklung zu gehen. Transformationale Führung lässt sich nicht in Seminaren „installieren“. Sie wächst im Erleben, im Dialog, im Irritiertsein – in echten Bewegungsräumen. Eine wirksame Führungskräfteentwicklung (FKE) braucht deshalb mehr als Kompetenzen – sie braucht kulturelle Architektur, Orchestrierungen und Freude an der Improvisation. Die
EVA MAURERBAUR über unsichtbare Spielregeln, die – bewusst oder unbewusst – den Status quo absichern und damit Veränderungen hemmen. Tabus wirken wie Filter, die unerwünschtes Verhalten ausblenden oder gar sanktionieren und das verstärken, was als zur Organisation passend angesehen wird. So stabilisieren sie das soziale Gefüge mit seinen Normen, Haltungen, Werten und Strukturen. Doch dieser
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Elisabeth Oberreiter im Interview mit Thomas Sailer, Positive Leadership & Organizational Development, Miba Group. Thomas Sailer, Verantwortlicher für Positive Leadership & Organizational Development der Miba, ist davon überzeugt, dass Stärkenorientierung in der Führung Selbstwirksamkeit ermöglicht. Im Gespräch gibt er Einblicke. ELISABETH OBERREITER Warum hat das Thema Verantwortung für die Miba eine ganz besondere Bedeutung? THOMAS
Eva Maurerbaur und Elisabeth Oberreiter begeben sich in den Zwischenraum von Kunst und Unternehmen, um die große Kraft von Art:between zu erfahren. Kunst steht für Kreativität, Ausdruck und ästhetische Werte. Die Welt der Unternehmen hingegen ist vielfach von Effizienz, Leistung und wirtschaftlichem Erfolg getrieben. Dieser Gegensatz kann eine transformative Kraft entfesseln. Die Verbindung von Kunst
INOVATO hat sich im Zuge eines längeren Prozesses neuformiert. Dazu steht das Team nun Rede und Antwort und gibt Einblicke in das Wie und Wozu. Wir verändern, um beständig zu bleiben. Und um unserer Kernbestimmung noch stärker gerecht zu werden: Unternehmen in ihrer erforderlichen Neuausrichtung so zu begleiten, dass sich Organisation, Teams und Menschen nachhaltig
Michael Auinger ist Musiker und Unternehmensberater. In dieser Kombination macht er sich Gedanken über Spiel und Spannung bei Change und Innovation. Ein Spiel hat „[…] das Ziel in sich selber und wird von einem Gefühl der Spannung und Freude begleitet und einem Bewusstsein des Andersseins als das Gewöhnliche“, so Huizinga. Kann Outside-Spielen im Jazz ein
Franz Auinger beobachtet, dass Umbrüche oft mit pflichtorientierter Schwere einhergehen, und denkt über mehr Leichtigkeit und spielerische Zugänge in der Transformation nach. Friedrich Schiller war überzeugt, dass Menschen für die Entfaltung ihrer Potenziale Freiheit benötigen. Ein fiktiver Dialog zwischen ihm und einer Führungskraft ermutigt zum Ausbruch aus erschöpfenden Zwängen. Es geht um sehr viel. Umbrüche