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Wir sind im Übergang

Ein Plädoyer für ein anderes Danach

Eine Ausnahmesituation ist durch Corona entstanden. Erst durch Corona? Spätestens seit 2008 sehen und erleben wir, dass unsere „Alte Welt“ aus den Fugen gerät. Wir versuchen, Bewährtes und bisherige Erfolgsmodelle zu reparieren, das Vertraute und Liebgewordene nicht zu verlieren – in unserem privaten, gesellschaftlichen Leben ebenso wie in unserem beruflichen Umfeld. Und gerade Letzteres bietet besondere Veränderungshebel für unsere Zukunftsfähigkeit.

Aber gelingt es uns, in einen neuen Modus, in ein neues Leitmodell zu kommen, das wirklich eine signifikant andere Qualität des organisationalen Zusammenlebens ermöglicht? Können wir unsere Haltungen so verändern und unsere Rahmensysteme derartig neu ausrichten, dass die erforderliche echte, nachhaltige Transformation passiert?

Reflektieren im Übergang

Erst im Meta-Learning hinterfragen wir die bisher gültigen Paradigmen und beginnen, das künftige Narrativ zu schreiben. Damit startet ein Nachdenkprozess über das Wofür und Wie, auch auf der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Ebene: Wie kann das Kreations- und Gestaltungspotenzial von Menschen – auch in unseren Organisationen – so eingesetzt werden, dass es letztlich direkt und indirekt unserer Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit dient?

Die Frage wird sein, auf welche Lern- und Veränderungsebene wir zu gehen bereit sind.

Durch Corona sind wir in einen globalen und lokalen kollektiven „Unfreezing- Zustand“ versetzt worden (frei nach einem Statement unseres Kollegen Claus Faber im Rahmen der INOVATO-Quergänge). Die Frage wird sein, auf welche Lern- und Veränderungsebene wir zu gehen bereit sind, ob und wie wir grundsätzliche Fragen nun in Angriff nehmen. Und zwar bereits jetzt, noch in der Phase des Ausnahmezustandes, bevor wir uns in der „neuen Normalität“ wieder festgefahren haben.

Dafür müssen experimentelle Überlegungen und kräftige Aktivitäten stattfinden – auf allen Ebenen.

Den Geschenken auf der Spur …

„Jedes Problem hält ein Geschenk in seinen Händen“, sagt ein altes indisches Sprichwort. Vielleicht ist es gerade jetzt ein besonders guter Zeitpunkt, die Routinen, die Selbstverständlichkeiten zu hinterfragen, sich auf die Suche nach den „Geschenken“ für die Zukunft zu begeben. Zu schauen, was wirklich nachhaltige Substanz hat und was Potemkinsche Dörfer oder alte Zöpfe sind. Es gilt, sich zu stärken, den Blick auf das wirklich Wesentliche zu lenken, Zukunftsfähiges zu erkennen und danach zu handeln.

Das benötigt Räume der Reflexion, des Hinterfragens und auch hilfreiche Haltungen, Wege und Methoden. Es ist kein gerader Weg. Er muss iterativ sein, mit Umwegen, Quergängen und Schleifen. Und einer, der dann konsequent gegangen wird: mit Selbstvertrauen, Offenheit und Neugierde, Klarheit, Mut und auch Demut, was das eigene Vermögen betrifft.


AutorIn:

Mag. Franz Auinger
Gesellschafter, Consultant und Geschäftsführung


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