Resilienz – Was uns stark macht?

Persönlichkeitsentwicklung aus der Resilienz-Perspektive

Resilienz richtet sein Augenmerk nicht auf Defizite sondern auf die Kompetenzen und Ressourcen, die ein Mensch im Rahmen seiner Lebenserfahrungen entwickelt hat. Die Stärken- und ausgeprägte Ressourcen-Orientierung ist auch das Besondere an diesem Ansatz.
Im Seminar wird es vordergründig um das Identifizieren des persönlichen Resilienz-Potenzials und um das Kennenlernen von Ansätzen gehen, mit deren Hilfe es möglich ist, die vorhandenen Potenziale zur Entfaltung zu bringen.

Ziele

  • Wissen, was der Resilienzansatz leisten und nicht leisten kann
  • Persönliche Resilienzfaktoren erkennen und gezielt nutzen können
  • Ansätze zur Förderung der persönlicher Resilienzfaktoren kennenlernen
  • Lernen, wie man die Resilienz bei anderen Menschen fördern und unterstützen kann
  • Einschätzen können, welche Bedingungen es zur Entfaltung von Resilienz bei Menschen und in Organisationen benötigt

Inhalte

  • Grundlagen, Hintergründe und Nebenschauplätze zum Thema „Resilienz“
  • Standortbestimmung: „Meinen Resilienzfaktoren und persönlichen Grundvoraussetzungen auf der Spur“
  • Biografische Erfahrungen und die Entwicklung von persönlichen Ressourcen
  • Selbstbezugsfähigkeit, Wahrnehmungsschärfung, Empathiefähigkeit und wie man sich Ruhepausen gönnt
  • Selbst-Bewusstsein, Gestaltungskompetenz und Selbstwirksamkeit: Glaubenssätze,  Grundhaltungen und Wertvorstellungen ausbalancieren
  • Grenzen wahrnehmen, Grenzen setzen, Grenzen
  • öffnen: Realistische Selbst- und Fremdeinschätzung und die Erweiterung von Handlungsspielräumen
  • Kontext- und Umfeldanalyse: Die passende Umgebung als Voraussetzung für die Entfaltung persönlicher Resilienzfaktoren
  • Resilienz aus der Führungsperspektive: Resilienz- Förderung auf der Mitarbeiter- und Mitarbeiterinnen-Ebene, Aufwand und Nutzen für das Unternehmen und das Umfeld
  • Persönliche Entwicklungs-Vorsätze und konkrete Umsetzungs-Maßnahmen skizzieren

Methodik

  • Trainer-Input, Gruppendiskussion, Einzel- und Gruppenarbeit, Selbstreflexion, Bearbeitung von persönlichen Praxiserfahrungen, Checklisten und Kurztests zwecks Bewusstseinsschärfung

Zeitrahmen

2 – 3 Tage

Dr. Peter Hofer
Mag. Anneliese Aschauer-Pischlöger

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